Veranstaltungskalender Juli

Auch im Juli finden wieder einige Veranstaltungen in unserem Haus statt.

Den kompletten Überblick finden Sie in unserem Veranstaltungskalender. Wir freuen uns, Sie bei einer unserer Veranstaltungen begrüßen zu können.

Therapie- und Pflegerollstuhl "Doris" im Seniorenpflegehaus Sonnenhang

Therapie- und Pflegerollstuhl Doris

Der Therapie- und Pflegerollstuhl "Doris" steigert die Lebensqualität des einzelnen Bewohners durch seine optimalen Sitz- und Liegepositionen. Für unsere Bewohner bedeutet dies: Geborgenheit, Mobilität, Sicherheit und Komfort.
Die angenehme Muldenform passt sich dem Körper an und gewährleistet eine hochwertige, druckentlastende Polsterung. Doris ist vielseitig einsetzbar und durch seine Lenkrollen äußerst wendig.
Besonders genutzt wird dieser Therapiestuhl für unsere bettlägerigen Bewohner. Die Lebensqualität wird durch Teilnahme an Aktivitäten im Haus und Spaziergängen im Sinnesgarten gefördert und sorgt für ein Wohlbefinden unserer Bewohner.



Therapeutisches Videospielen in Pflegeheimen:
Wissenschaftliche Studie erreicht Rheinland-Pfalz

Therapeutische Videospiele in Pflegeheimen

Bad Kreuznach, 4. Juli 2019 – In Rheinland-Pfalz wird ab sofort getestet, wie die geistigen und körperlichen Fähigkeiten von Pflegeheimbewohnern durch den Einsatz der therapeutischen Spielkonsole „MemoreBox“ verbessert werden können. Auftakt der Testphase war im Elisabeth Jaeger Haus Bad Kreuznach. Initiiert wurde das Projekt von der BARMER und dem Spieleentwickler RetroBrain aus Hamburg. Projektschirmherrin in Rheinland- Pfalz ist die rheinland-pfälzische Ministerin für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie, Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Wissenschaftlich begleitet wird der Test von der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Humboldt- Universität Berlin und der Alice Salomon Hochschule Berlin.

Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland, sagte: „Die MemoreBox ist keine handelsübliche Spielkonsole. Sie ist ein computergesteuertes Bewegungsspiel mit therapeutisch abgestimmten Übungen für ältere Menschen.“ Die Spiele würden therapeutische, präventive und rehabilitative Elemente integrieren, die unter anderem aus Erkenntnissen der Geriatrie, der Neuropsychologie sowie der Physio- und Musiktherapie entwickelt wurden. Die BARMER finanziert die begleitende Forschung und übernimmt die Mietkosten für die MemoreBox. Als gesetzliche Krankenkasse hat sie die Aufgabe, gesundheitsförderliche Präventionsangebote in Pflegeeinrichtungen zu unterstützen.

Bätzing-Lichtenthäler begrüßt Präventionsprojekt MemoreBox
Ministerin Bätzing-Lichtenthäler sagte: „Ich freue mich, dass sich die BARMER gemeinsam mit der Firma RetroBrain auf den Weg gemacht hat, ein Präventionsprojekt für Menschen, die in Pflegeeinrichtungen leben, zu entwickeln. Die Memore Box hat zum Ziel, Bewohnerinnen und Bewohner spielerisch in Bewegung und in Kommunikation zu bringen, um damit ihre Fähigkeiten in Bezug auf Kognition, Standfestigkeit und Kommunikation wie auch Interaktion zu erhalten, zu stabilisieren und möglicherweise gar zu verbessern. Das eröffnet den pflegebedürftigen Menschen eine höhere Lebensqualität und stärkt die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.“

RetroBrain-Mitarbeiter Stev Klapschuweit erklärte: „Die Videospiele lassen sich mit leichten Körperbewegungen im Sitzen und Stehen steuern.“ Die MemoreBox sei von erfahrenen Experten aus Wissenschaft, pflegerischer Praxis und Spieleentwicklung konzipiert worden, um den Pflegealltag zu bereichern und zeichne sich durch besonders einfache und verständliche Spielabläufe sowie positive Spielerlebnisse aus. „Das Spielen in der Gemeinschaft fördert die Kommunikation untereinander sowie mit dem Pflegepersonal oder den Angehörigen“, erläuterte Klapschuweit. Die Spielkonsole könne Auswirkungen altersbedingter Erkrankungen wie Demenz und Parkinson verringern, das Risiko von Stürzen mindern und durch gemeinsame Aktivitäten die Inklusion in Seniorenheimen fördern.

MemoreBox überträgt Bewegungen der Spieler direkt auf Fernseher
Der Leiter des Elisabeth Jaeger Hauses, Diakon Michael Stahl, betonte: „Wichtig ist uns neben einer guten Pflege eine ansprechende und abwechslungsreiche soziale Betreuung unserer Heimbewohner. Während es für Menschen mit demenziellen Erkrankungen interessante Angebote gibt, wollen wir uns mithilfe der MemoreBox den Menschen mit weniger starken Einschränkungen zuwenden. Wir hoffen, diejenigen zu erreichen, die wir mit unseren bisherigen Angeboten nicht überzeugen konnten. Das Team der Alltagsbegleiter und die Mitarbeitenden von Senior Aktiv freuen sich auf diese neue Beschäftigungsmöglichkeit und die Zusammenarbeit mit der BARMER und RetroBrain. Dass der therapeutische Nutzen durch die wissenschaftliche Begleitung untersucht wird, ist für uns sehr interessant.“

Bei der MemoreBox werden die Bewegungen der Spieler direkt auf einen Fernseher übertragen. Sechs Spiele stehen zur Auswahl: Tanzen, Kegeln, Postbote, Tischtennis, Sonntagsfahrt mit dem Motorrad und Singen. Bundesweit nehmen 100 Pflegeheime an dem Test teil, drei davon in Rheinland-Pfalz. Weitere teilnehmende Einrichtungen sind das Haus Friesenheim der Alten- und Pflegeheime Stadt Ludwigshafen sowie das Seniorenpflegehaus Sonnenhang in Mehren (Landkreis Altenkirchen).

Pro Heim werden zwei Gruppen zu je fünf Spielern gebildet. Eine Gruppe spielt drei Stunden pro Woche mit der MemoreBox, die andere bildet eine Kontrollgruppe, die nicht spielt. In regelmäßigen Abständen wird über die Begleitforschung erfasst, wie sich die körperliche und geistige Verfassung der teilnehmenden Pflegeheimbewohner verändert. Die Pflegeheimbewohner können unabhängig von ihrer Kassenzugehörigkeit teilnehmen. Das Projekt hat in Rheinland-Pfalz eine Laufzeit von einem Jahr.
Finden Sie hier die Pressemitteilung nochmals im PDF-Format zum Download.

Neue Bewohnervertretung

Bewohnervertretung

Am 29.10.2018 wurde die neue Bewohnervertretung im SPH-Sonnenhang gewählt.

Wir gratulieren zu ihrem Amt dem
1. Vorsitzenden, Herrn Georg Hahn
stellvertretende Vorsitzende, Frau Gisela Hübner
und den Mitgliedern
Frau Anna Kath, Frau Amalie Blehs, Herrn Hans-Peter Singelnstein, Herrn Günter Reinhardt und Herrn Rüdiger Pless.



Fachkräftesicherung in der Pflege

Fachgespräch SPH Sonnenhang

Zu einem Fachgespräch „Wer pflegt uns 2020“ hatte der SPD-Ortsverein Weyerbusch ins Seniorenpflegeheim nach Mehren eingeladen. OV-Vorsitzender Ralf Schwarzbach (rechts) freute sich, dass neben Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler (Bildmitte) auch der Landtagsabgeordnete Heijo Höfer (SPD), Mitglieder der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion mit Sprecher Bernd Lindlein, Verantwortliche des Seniorenheimes, Ortsbürgermeister Thomas Schnabel und Mitglieder des Gemeinderates Mehren auch Mitglieder der beiden SPD-Ortsvereine Weyerbusch und Altenkirchen an dem regen Austausch teilnahmen.
Foto: SPD

Zu einem Fachgespräch „Wer pflegt uns 2020?“ hatte der SPD-Ortsverein Weyerbusch zusammen mit dem Seniorenpflegehaus „Sonnenhang“ nach Mehren eingeladen. Gemeinsam mit Ministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler diskutierten Mitglieder der SPD-Ortsvereine Weyerbusch und Altenkirchen, Landtagsabgeordneter Heijo Höfer, Mitglieder der SPD-Verbandsgemeinderatsfraktion mit Sprecher Bernd Lindlein, Ortsbürgermeister Thomas Schnabel und Ratsmitglieder aus Mehren, sowie Helmut Steigerwald als Eigentümer, Stefan Steigerwald von der Geschäftsführung des Seniorenwohnheimes und Michaela Giehl als Einrichtungsleiterin.

Derzeit wird die Mehrener Einrichtung um 60 Einzelzimmer erweitert. Bislang verfügt dass Haus über 86 Pflegeplätze (26 Einzel- und 30 Doppelzimmer) und 12 angegliederte Tagespflege-Plätze. Zu Jahresbeginn 2018 rechnet man mit der Fertigstellung. Mit der Zunahme des Platzangebotes werden laut Investoren auch 40 weitere Arbeitsplätze geschaffen; Mehrbedarf an Pflegekräften auch wegen der stetig wachsenden Aufgaben. Aktuell sind in dem Mehrener Haus 100 Mitarbeitende beschäftigt, darunter auch neun Auszubildende in der Pflege und zwei in der Hauswirtschaft, sowie zwei weitere junge Menschen im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes.

Zunehmend – so die Gesprächspartner in Mehren – wird es schwieriger Fachpersonal zu finden. „Pflege braucht ein neues Gesicht um den Beruf zukünftig attraktiv und wertvoll zu machen“, fordert Einrichtungsleiterin Michaela Giehl. Einer Herausforderung, der sich Betreiber und Politik gleichermaßen stellen müssen und wollen, wie in der Gesprächsrunde deutlich wurde.

Bis in die Kommunalpolitik, so Ortsbürgermeister Schnabel, wirken sich die z.B. die Ausbauvorhaben eines Seniorenheimes aus. Etwa im Blick auf die Mitarbeitenden, die arbeitsplatznahen Wohnraum suchen, oder – relevant für die Verbandsgemeinde-Politiker-, wenn es um begleitende Vor-Ort-Angebote wie Kindertageseinrichtungen gibt. „In einem Bereich in dem auch viele Frauen arbeiten, ist ein Kindergarten mit ausreichend Kapazitäten, eventuell sogar mit erweiterten Kernöffnungszeiten, ein wichtiger Standortvorteil und möglicherweise auch eine Chance Fachkräfte eher werben zu können“, hob SPD-Ortsvereinsvorsitzender Ralf Schwarzbach hervor.

Heijo Höfer, MdL, betonte, wie wichtig es sei, an diesem und anderen guten Beispielen immer wieder zu verdeutlichen, dass Senioreneinrichtungen engagierte und hochqualifizierte Pflege leisten. Den Beschäftigten dort sei besonderes Lob auszusprechen.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler verwies in der regen Diskussionsrunde darauf, dass das Land früh reagiert habe und mit der Fachkraftinitiative in der Pflege, die prognostizierte Fachkräftelücke bereits um 65% reduzieren konnte. "Hier gilt es nicht nachzulassen", betonte Bätzing-Lichtenthäler, "daher werden wir mit der Fachkräfte- und Qualifizierungsinitiative 2.0 unser Engagement fortsetzen."

Darüber hinaus lege die Landesregierung großen Wert auf Beratung und Prävention. Mit den 135 Pflegestützpunkten sei ein flächendeckendes, kostenloses und bundesweit einzigartiges Beratungsangebot geschaffen worden. Mit der Einführung der ‚GemeindeschwesterPlus’ habe Rheinland-Pfalz als Vorreiterland erstmals die Prävention in der Pflege gestärkt und auch diese Maßnahme komme mittelbar dem Fachkräftebedarf zu Gute.

Der SPD-Sprecher im Verbandsgemeinderat Bernd Lindlein dankte für die Möglichkeit des fachlichen Austauschs in dieser Runde und die Anregungen für alle Beteiligten. Für die Arbeit der Verbandsgemeindefraktion will er u.a. die Frage des Ausbaus von Kinderbetreuungsmöglichkeiten festhalten: “Wir müssen überlegen, dass die Öffnungszeiten unserer KITAs so anzupassen sind, dass auch diejenigen, deren Arbeitszeitbeginn vor 6 Uhr morgens ist oder ihr Feierabend erst am späteren Abend, ihre Kinder gut versorgt wissen – nicht nur für Mehren, auch für Personal vergleichbarer Einrichtungen in Altenkirchen, einschließlich des Krankenhauses und nicht zuletzt für diejenigen, die in der Industrie im Schichtdienst arbeiten.

Eine anspruchsvolle Aufgabe, die der Bürgermeisterkandidat der SPD auch im Kontext der Fusionsgespräche mit Flammersfeld anpacken will.

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Kontaktieren Sie uns, gerne vereinbaren wir einen Termin zu einer Besichtigung in unserem Haus oder auch zu einem Schnuppertag in unserer Tagespflege.